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Anmerkungen zu AC Planergruppe-BHF LaArch

Kurzbeschreibung
Das Wiki listet die von den Teilnehmenden eingebrachten Vor- und Nachteile des Entwurfs von AC Planergruppe-BHF LaArch auf.
Beschreibung
Um den Wortlaut der Original-Beiträge zu erhalten und nicht durch die Umformulierung innerhalb eines Fließtextes zu verändern, werden die angesprochenen Aspekte weitesgehend in aufzählender Form aufgelistet.

Als positiv angesehen wird:

- die Idee, der Pinnau bei Hochwasser mehr Raum zu geben und dadurch den Fluss tatsächlich innerstädtisch sichtbar zu machen klinge reizvoll, andererseits sollten die Überflutungsflächen nicht mitten in der Innenstadt entstehen

- es sei angenehm, die Pinnau so organisch zu verschwenken. Besser wäre vielleicht in Nord-West-Richtung als in Süd-Ost (oder beides), da die Nordseite mit Blickrichtung Süden noch besser als Aufenthaltsfläche am Ufer genutzt werden könnte.

- die hinführende Freiraumspange sei gut. Wenn Sie ein anderes Ziel hätte (z.B. den Festplatz aus einem anderen Entwurf) könnte sie das Stadtbild beleben

- McDonalds und die Brauerei können von der Lage getauscht werden, wenn die FES nicht verlegt wird

- Als gut gelöst werden die Ansätze im Altbereich befunden

- Den ruhenden Verkehr mit öffentlichen Parkplätzen möglichst ins Untergeschoss zu verlegen, das ist auch zentrumsnah.

- Die verlegte Friedrich-Ebert-Straße biete eine ungestörte neue Mitte für Pinneberg

- Die Herausnahme des Durchgangsverkehrs entlaste die Freiräume der Innenstadt.

- Der Entwurf sei ja schön, fraglich sei jedoch, welche neuen Gewerbesteuereinnahmen mit dieser Veränderung langfristieg erziehlt werden könnte. Mit dem Lebensmittelmarkt erfolge eine Verlagerung aus der Fußgängerzone, dann mit mehr Umsatz und mehr Gewerbesteuer. Der geplante Elektromarkt würde nur einen Teil GWST in Pinneberg bezahlen und gehe somit zu Lasten der ansässigen Elektro-Gesch. die in Pinneberg GWST zahlen.

Als problematisch angesehen wird:

- das Konzept schaffe kein Stadtzentrum. Statt den Kunden die Einkaufswege zu verkürzen, würde "hier der gesamte Bereich unter Wegnahme möglichst vieler der vorhandenen Parkplätze weiträumig zersiedelt".

- Die Freiraumspange erzeuge eine zu große Distanz zwischen Rathausplatz und den neuen Verbrauchermärkten, schon heute sei der "Marktplatz ein nur am Samstag von einer Minderheit genutzter Satellit".

- nicht nachzuvollziehen sei die Verlegung von Mc Donalds, um dort die noch nicht gebaute Brauereigaststätte anzusiedeln.

- Das Megaeinkaufszentrum weit außerhalb der alten City sein keine gute Lösung

- Die klotzig wirkende Blockrandschließung im Norden wirke abschreckend. Die Blickrichtung der Brauerei-Freiflächen sollte für die Abend- und Nachmittagsstunden dem Sonnenstand in Westen oder Südwesten folgen.

- Die Prachtstraße zum klotzigen Block wirke wie eine "Aufmarschstraße", die sicher als beruhigend gemeint ist und an die Freien Flächen um die Drostei erinnern sollen. Diese könnte besser und anders für Einzelhandelsflächen genutzt werden.

- Es fehlen die Funktionsfläche für Jahrmarkt und Sonderveranstaltungen, die den Marktplatz entlasten sollte.

- zu viele oberirdisch angelegte PKW-Stellplätze, die "unter die Erde" gehörten.

- die Innenstadt wird zu weit auseinandergezogen, die Folge sind weite Wege und keine Rundlaufmöglichkeit mit dem Ergebnis eines autogerechten großflächigen Einzelhandels nördlich der Pinnau. Dies stelle jedoch die Verlegung der Friedrich-Ebert-Straße in Frage

- zum großflächigen Einzelhandel nördlich der Pinnau führe eine überbreite steinerne "Konsumentenachse" aus Panzerplatten. Der riesige aber gegenüber der neuen Friedrich-Ebert-Straße-Trasse überhaupt nicht lärmabgeschirmte Freiraum wirke sunmaßstäblich, während die beiden neuen Gebäude südlich jetzigen FES können keine angemessene Kante bilden.

- die Pinnau werde "in eine unmotivierte Spreebogenschleife gezwungen", der Baumbestand entfernt

- der Entwurf öffne kostspielige Nebenschauplätze wie die Verlegung des McDonald"s, Abriss von Edelweiss und Kirche, um einen riesigen Block nördlich der Pinnau zu erschaffen.

- Erinnere an die überdimensionierte Hamburger Hafen-City

Mögliche Verbindungen mit anderen Entwürfen:

- die Idee der Freiraumspange könnte mit der Konzeption des Festplatzes von PPP/WES verbunden werden.


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