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Anmerkungen zu Düsterhöft Ehlers Holzapfel-Herziger

Kurzbeschreibung
Das Wiki listet die von den Teilnehmenden eingebrachten Vor- und Nachteile des Entwurfs von Düsterhöft Ehlers Holzapfel-Herziger auf.
Beschreibung
Um den Wortlaut der Original-Beiträge zu erhalten und nicht durch die Umformulierung innerhalb eines Fließtextes zu verändern, werden die angesprochenen Aspekte weitesgehend in aufzählender Form aufgelistet.

Als positiv angesehen werden:

- Gut gefalle "die allgemeine Einleitung" des Konzeptes

- der relativ freigehaltene Marktplatz

- es wird angeregt, die neue Straße etwas zu verschieben, so dass die Prisdorfer Straße in die "Kreuzung" eingebunden werden könnte und nur eine Ampelanlage gebraucht wird.

- Als gut befunden wird, "dass ein Teil der KFZ-Stellplätze in Tiefgaragen geplant ist".

- Die untere Dingstätte könnte durch das neue Ladengebäude belebt werden, zusätzlich gewünscht wird ein fußläufiger Kreisverkehr im Gesamtkonzept.

- Der neue Bereich an der Pinnau steigere die Attraktivität

- es wird befürwortet, da es "die Pinnau als nördliche Grenze der Innenstadt definieren" würde, "die stark verbesserungsbedürftige "Einkaufsstadt" Pinneberg kurze Wege und einen "Rundlauf" anbietet und "die Pinnau stärker im Stadtbild" integriert und damit "sichtbar und erlebbar macht, ohne die vorhandenen ortsbildprägenden Grünstrukturen beidseitig der Pinnau vollständig zu zerstören.

- die im Vergleich zu Baumasse und Bestand maßstäbliche und einigermaßen verkehrslärmgeschützte Freiräume

- Das Konzept wird als gut befunden, "weil die Pinnau endlich auch ein schöner Teil der Stadt wird und somit der Stadtname eine besondere Bedeutung erhält".

- die Flächen über den Fluss erlebbar zu gestalten sei sehr angenehm, "aber mit den an den Jungfernstieg in Hamburg erinnernden geraden Linienführung zu steif". Und mit der Blickrichtung nicht dem Sonnenstand nachgeführt, dafür eignet sich besser die Nordseite der Pinnau.

- eine Bedachung der Wochenmarktfläche wäre sehr kundenfreundlich und würde sicherlich dazu beitragen, noch mehr Kunden bei schlechtem Wetter oder in der Winterzeit in die Stadt zu locken

- Dies sei vor allem wegen der Identifikation und des Alleinstellungsmerkmals relevant. Zudem würden das Konzepte im Vergleich zu Baumasse und Bestand maßstäbliche und einigermaßen Verkehrslärmgeschütze Freiräume anbieten.

- Die Position der Brauerei und die Verbindung mit einem Hotel sei eine gute Idee.

- Als postiv angesehen wird "eine stufenweise Entwicklung der Ausbaustufen, angefangen mit Erweiterungsflächen für Tiefgaragenstellplätze, ruhenden Verkehr unter die Erde". Hier habe wohl auch die Umsetzung in der Rathaus-Passage angeregt.

- Eine grundsätzlich einigermaßen einheitliche Traufhöhe und die 4 Geschosse ergebe ein einheitliches Erscheinungsbild.

- die Idee der klaren Stadtkante an der Pinnau sei ein Pluspunkt, obwohl es hier schon bei der Umsetzung zu Problemen kommen kann, denn die Gefahr der "Verschandelung" der Stadtseite ist groß. Die Nordseite könnte gut werden.

Als problematisch angesehen wird:

- Es wird hinterfragt, ob solch ein Konzept wirklich zu Pinneberg passt. Es müsse auch an die Pflege und Nutzung des Areals gedacht werden, in das bei diesem Konzept viel Pflege investiert werden müsse: "Grillen/Picknick an der Pinnau, ältere Leute die Enten füttern, Jugendliche die ihren McDo Müll in die Pinnau werfen?!" Es wird befürchtet, dass das nach spätestens einem Jahr keiner mehr einhalten will "und dann wird er schnell "verkommen"".

- Die Hochwasser-Auffangflächen seien nicht den tatsächlichen Gegebenheiten angemessen


- Der Vorschlag im Typus "HafenCity Magellanterrassen" erscheine für die Pinnau überdimensioniert, zu steinern und gehe zu Lasten der das Pinnauufer säumenden großen Bestandsbäume

- Erinnere an die überdimensionierte Hamburger Hafen-City

- die Planung eines mehrstöckigen Glasbaus für einen Mediamarkt wird hinterfragt, wenn es gar nicht gesichert sei, dass dieser wirklich kommt.

- Durch die Planung des neuen Wochenmarktes würde die Anordnung der einzelnen Einkaufspassagen gestört. Der Wochenmarkt solle hingegen weiterhin kreisförmig angelegt werden, da der Kreis als Form perfekt wäre, da es keinen Anfang und kein Ende gäbe. Es wird der Wunsch geäußert, die Laufwege zwischen den Passagen und Fußgängerzone harmonischer zu gestalten.

- Fußgänger, die über die neu zu schaffende Fläche nach Nord-Westen gehen, sollten nicht von der umgelegten Friedrich-Ebert-Str./Elmshorner Str. gebremst und zurückgeworfen werden, sondern über die Passage am Markt und den oberen Teil der Elmshorner Str. wieder in die Dingsstätte geleitet werden.

- Es sei "kein klares Konzept erkennbar. Die Anordnung der Gebäude erscheint wirr und zufällig"

- Der Bereich nördlich der Pinnau wirke in diesem Konzept abgeschieden.

- Ein Teilnehmer äußert seine generelle Abneigung gegen Tiefgaragenparkplätze und Parkhäuser

Mögliche Verbindungen zu anderen Entwürfen:


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