Entwurf Düsterhöft Ehlers Holzapfel-H

Innenstadtentwicklung - Version 1 - Düsterhöft...

von W. Grube am 20.05.2011 | 15:55 | Kommentare: 1 |

Innenstadtentwicklung
Es ist für die künftige Entwicklung Pinnebergs wichtig, dass mit viel so Mut und Anstrengung - und trotz finanzieller schlechter Lage - derartige Planungen und Ausschreibungen stattgefunden haben. Wie kommen wir sonst weiter? Alles so lassen wie es ist? - Die ewigen "NEIN"-Sager sollten sich über alle Landesgrenzen hinweg einmal umschauen, was mit großen Planungen, Visionen und guten Ideen in der ganzen Welt erreicht wird und wurde. Auch dort herrscht nicht immer das große Füllhorn, aus dem man schöpfen kann. Für Pinneberg sehe ich nun eine Bewegung in Gang gebracht, die am Ende hoffentlich endlich einmal einen großen Wurf ergibt. Mein Favorit: die 1. Version, weil die Pinnau endlich auch ein schöner Teil der Stadt wird und somit der Stadtname eine besondere Bedeutung erhält. Ich wünsche unserer Bürgermeisterin weiterhin viel Erfolg auf dem Weg der Realisierung! - und im übrigen: eine Bedachung der Wochenmarktfläche wäre sehr kundenfreundlich und würde sicherlich dazu beitragen, noch mehr Kunden bei schlechtem Wetter oder in der Winterzeit in die Stadt zu locken. - W. Grube

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  Kommentare
Steuerzahler am 22.05.2011 17:24:50

Hallo W. Grube,
was ist das: weiter? Weiter in den finanziellen Abgrund?
Wer Visionen hat, sollte, so ein Bonmot von Altkanzler Helmut Schmidt, zum Arzt gehen. In unserem Fall braucht es eine Ist-Analyse, dann eine Vorstellung von Handlungsoptionen und dann eine Klärung der Frage, welche der Optionen den überhaupt finanzierbar ist.
Aber schon bei der Ist-Analyse sind hier schwer wiegende Fehler gemacht worden. Man hat eine Verkaufsflächenzahl von 1,2 qm errechnet (bei einem bundesdeutschen Durchschnittswert von 1,4 qm), Pinneberg dann mit Vechta und Lohne, also mit Mittelstädten ohne Konkurrenz durch Großstädte verglichen, aus diesem Vergleich von 1,2 gegen 3,4 qm eine unterdurchschnittliche Verkaufsfläche abgeleitet und dann postuliert, die Differenz wäre Bedarf und könnte in der Pinneberger Innenstadt realisiert werden. Grober Unfug. Tatsächlich ist die Differenz mit 0,2 qm gegenüber dem Bundesdurchschnitt eher gering. Und die Kaufkraft hat auch schon Orte für ihre Realisierung gefunden. Nur eben nicht direkt in Pinneberg.
Aus falscher Ist-Analyse wird jetzt die Idee entwickelt, man könne die sozusagen brach liegende Kaufkraft in Pinnebergs City einfangen. Dazu müsste man nur mit einem Aufwand von grob geschätzt 30 Millionen Euros auf Seiten der Stadt die Innenstadt neu erbauen und einige Großmärkte wie Mediamarkt oder das Alster-(dann Pinnau-)Haus als Mieter gewinnen - und die Zukunft wäre wunderbar.
Nein. Die Zukunft wäre eine Verlagerung Kundenströme (oder besser: Rinnsale) aus der aktuellen Fußgängerzone in die neue Innenstadt. Sowie ein dramatischer Anstieg der Verschuldung einer Stadt, die schon heute wegen schwerer Finanzprobleme ihre Schulen verkommen läßt und über eine zeitweilige Abschaltung der Straßenbeleuchtung diskutiert.

Da kann man nur hoffen, daß die Bürgermeisterin ein paar von ihren Millionen wiederfindet, die durch ihr katastrophales Forderungsmanagement verloren gegangen sind....

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