Entwurf ELBBERG/TGP

Friedrich-Ebert-Str. zweispurig ist eine gute Lösung

von Ingo Worm am 24.05.2011 | 16:28 | Kommentare: 1 |

Der Entwurf der Elbberg- GRuppe hat viel Charme. Besonders die Zulieferung der neuen Gebäude wurde berücksichtigt und gut durchdacht. Der Entwurf sieht eine Weiterführung der Friedr. - Ebert- Str., wohl 2- Spurig, bis zur jetzigen Ebertpassage vor. Da ich die Verschwenkung der Ebertstrasse für unrealistisch und unbezahlbar halte, wäre eine weiterführung der Strasse 2- Spurig an der jetzigen Nordspur eine gute Lösung. Der gewonne Platz ( ca. 6 m auf ganzer Stecke) reicht aus, um mit dem VR- Bank Areal eine große Lösung für diesen Teil der City zu ermöglichen. Eine Erlebbarkeit der Pinnau ließe sich ebenso herstellen, denn das Brauhaus würde durch die neue Fußgängerbrücke genauso angebunden sein, die Ebertstrasse dann 2- spurig auch gut zu überwinden für Fußgänger. Den Marktplatz hat die Planungsgruppe dankenswerterweise nicht überbaut und als Freifläche / Parkraum vorgehalten. Finde ich ebenfalls sehr klug und realistisch. Deshalb denke ich, gemeinsam mit Elbberg kann eine Feinplanung genau das richtige Ergebnis für Pinneberg bringen: Visionär aber Realitätsbezogen, mutig aber solide! Genau das brauchen wir für unsere City! Luftschlösser sehen vielleicht besser aus und können begeistern, stürzen aber meistens wieder sehr schnell ab! Nutzer Ingo Worm

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  Kommentare
Udo Kellermann am 30.05.2011 22:17:10

Mir gefällt der Beitrag von Herrn Worm.Auch ich halte eine Verschwenkung der FES für nicht sinnvoll und sehr teuer. Sie ist auch nicht notwendig, da die an dieser Stelle geplanten Gebäudeflächen sehr gering sind. Diese Flächen können auf jeden Fall anders gewonnen werden. Die Verkleinerung der FES auf zwei Spuren finde ich sehr reizvoll. Dabei kann ich mir eine Einbahnstraßenlösung vorstellen, die sich als Ringstraße um die gewachsene Innenstadt darstellt; im Uhrzeigersinn FES/Verbindungsstraße/Moltkestraße/Schauenburgerstraße/Elmshornerstraße/FES.
Außerdem sollte die Bahnhofstraße zwischen FES und Moltkestraße und die Straße Am Drosteipark zur Fußgängerzone werden. Von dem Investor Altes Kreishaus könnte die Stadt ein Parkhaus oder eine Tiefgarage verlangen. Der Marktplatz sollte zum Geschoßwohnungsbau freigegeben werden. Durch die Wasserflächen der Pinnau mit Überflutungszone könnte das eine sehr gesuchte Lage für höherwertige Eigentumswohnungen werden. Das würde gute Verkaufserlöse bedeuten für die Stadt. Die Veranstaltungen und Feste sollten an die Raa verlegt werden. Wir brauchen keinen Circus in der Innenstadt. Insgesamt leiden alle Entwürfe unter der Maßgabe "Verschwenkung der FES". Dadurch ergeben sich nicht hinnehmbar weite Wege für Bahnfahrer. Gerade wenn ich auch Auswärtige anlocken möchte ist die S-Bahn ein attraktives Verkehrsmittel. Auch sollte nicht vergessen werden, daß viele Pinneberger auf der anderen Bahnseite wohnen und gerne mit dem Fahrrad in die Stadt wollen. In allen Konzepten fehlt eine Öffnung der Barriere Bahn z.B. durch einen neuen Tunnel. Statt mögliche Fördermittel in die unnötige Verschwenkung der FES zu stecken könnte man auch prüfen, ob die Moltkestraße per Tunnel mit der Straße An der Mühlenau verbunden werden kann. Das wäre eine echte Verbesserung! Dadurch würden auch die dortigen Gewerbeflächen attraktiver und könnten evtl. zu mehr Einnahmen aus Gewerbesteuer führen. Aber das Beste wäre, daß pinneberger Bürger deutlich besser in die City kämen. Keine schlechte Voraussetzung für mehr Umsatz. Insgesamt finde ich es sehr gut, daß die Verwaltung mit Energie an der Innenstadtverbesserung arbeitet. Ich denke es gibt sicher eine Mehrheit der Bürger, die sich über eine Attraktivitätssteigerung der Innenstadt freut. Das Verschwenken der FES ist hierfür jedenfalls nicht notwendig. von Udo Kellermann

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